Weihnachtsfeier mal anders

Wenn der Winter nicht zu uns kommt, dann kommen wir.
Nach dieser Devise führen rund 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Jugendgruppe nach Sande, um dort die Schlittschuhbahn zu nutzen.
Einige glitten auf den Kufen dahin, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätten, bei einigen, die, die noch nie Schlittschuhe an den Füßen hatten, dauerte es eine Weile, aber nach einer Stunde lief es auch bei ihnen gut.
Am Ende des schönen Nachmittags gab es Kuchen und Kakao, für alle Kinder einen Schokoladenweihnachtsmann und vor allen Dingen gute Wünsche für die bevorstehenden Feiertage.
Es war ein sehr schöner Saisonausklang und eine gute Alternative zur Weihnachtsfeier im Clubhaus. Die blauen Flecken sind bald wieder weg, aber das gemeinsame Erleben mit „fangen auf dem Eis“ und einer Polonaise bleiben noch lange in Erinnerung.

Erster Krantermin Herbst 2018

Erster Krantermin beim Yachtclub Papenburg läutet das Saisonende ein.

Papenburg 20. Oktober 2018Das Hafenteam vom YC-Papenburg und einige Helfer sorgten schon im Vorfeld des Termin dafür, dass die Bootshallen, die im Sommer als Lager für die Bootstrailer dienten, aufgeräumt wurden und so wieder für die Einlagerung der Boote zur Verfügung stehen.
Am Kran sorgten Thomas Lewe und Ralph Gillen dafür, dass die Boote aus dem Wasser gehoben wurden und Helmut Drahtjer und Jens Lohse transportierten die Schiffe sicher und souverän in die entsprechenden Bootshallen. Jetzt können die ersten Bootseigner damit beginnen ihre Schiffe winterfest zu machen und die nötigen Arbeiten an Ihren Schiffen zu erledigen, so das es in der nächsten Saison wieder losgehen kann.
Nach dem Krantermin fand am Klubheim die schon traditionelle „Slipfete“ mit Bier und Würstchen statt.

Im Verein beginnt jetzt die Zeit der Klönabende, wo sich die Vereinsmitglieder über die vergangene Saison austauschen. Der Klönabend des YC Papenburg findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt. Die Jugendabteilung beschäftigt sich im Winter mit Theorie und Sport. Ob Zirkeltraining oder Völkerball in der Sporthalle oder schwimmen und toben im Hallenbad, alle sind jede Woche mit Begeisterung dabei.

Gallimarkt 2018

Zum diesjährigem Gallimarkt machten sich die erste Vereinsmitglieder mit ihren Boote etwa eine Woche vorher auf nach Leer um Plätze für weitere Boote freizuhalten, soweit das möglich war. Am Donnerstagnachmittag starteten weitere Schiffe Richtung Leer. Bei bestem Wetter erreichten sie den Hafen von Leer und machten in Höhe der „schönen Aussicht“ fest.
Durch die Bebauung des Nessegelände konnte das Feuerwerk nur bedingt genossen werden.

Am Samstag waren wir mit über 15 Boote von YC Papenburg in Leer vertreten. Beim traditionellen Frühstück am Samstagmorgen, was wieder von Helma Meinders organisiert wurde, konnten über 45 Vereinsmitglieder begrüßt werden.
Die abendliche Lampionfahrt fand dann direkt vor unserem Liegeplatz statt und war sicherlich der Höhepunkt dieses Wochenendes.

Am Sonntag fuhren wir gemeinsam zurück nach Papenburg. Tide und Schleusenzeit passten perfekt. Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 27 Grad war es für alle ein toller Saisonabschluss.

 

Gallimarkts-Regatta Leer

Am 22. September fand die Gallimarkts-Regatta in Leer statt. Es war der letzte Segelwettkampf in diesem Jahr und stand zunächst unter keinen guten Wettervoraussetzungen. Während am Vortag noch ein Orkan über Norddeutschland hinwegfegte, sollten für unsere Youngster laut Windfinder noch 5 – 6 Windstärken verbleiben. Glücklicherweise nahm die Regattaleitung von einer Absage Abstand, denn es blieben dann letztlich „nur“ noch 2 – 3 Windstärken übrig, die für unsere mittlerweile starkwinderprobten Optimisten und Jollensegler kein Problem darstellten.

In Opti A konnte sich erneut Tammo Stuke (1. Platz) vom LUV UP Jemgum vor Sophie Grave (2. Platz) vom YCP durchsetzen. Außerdem gewann Tammo in diesem Jahr nahezu alle Ems – Regatten und nahm somit verdientermaßen den Ems – Pokal für den besten Opti – A Segler der Saison 2018 entgegen.

Im Opti B Wettbewerb war es etwas spannender. Hier gingen ca. 13 Optimisten an den Start. Den ersten Platz ersegelte sich Otto Stern vom SV Leer. Amélie Grave (2. Platz) und Mia Cordes (3. Platz) konnten die Wettkampfform der vergangenen Regatten mitnehmen und sich erneut in die Medaillenplätze schieben. Mia gewann zudem den Ems – Pokal als erfolgreichste Opti – B – Seglerin im Jahr 2018.

Bei den Jollen wurde im Yardstick gesegelt. Hier gewann Mathis Hermanns mit Lasse Kruse den ersten Platz im 420er „Toastboot“. Mathis konnte sich außerdem bei seiner Jollenpremiere im Jahr 2018 den Ems – Pokal als erfolgreichster Jollensegler sichern.

Udo Meyer

Sielkanalregatta 2018

Opti – Jollen Sielkanalregatta

Der „Blanke Hans“ war es nun nicht gerade. Aber ein „Blankes Hänschen“ allemal. Mit 5 Beaufort wehte eine doch recht steife Brise ins Hafenbecken. Vor allen Dingen für die Opti B – Segler eine echte Herausforderung. Bis zum Start wurde das eine oder andere Boot der 30 Regattateilnehmer schon ordentlich durchgewaschen. Erstaunlicherweise trotzten überwiegend alle Kinder und Jugendliche den Elementen und fuhren alle Wettfahrten zu Ende. Hierfür gab es von der Wettfahrtleiterin Katja Sinning bei der Siegerehrung noch mal ein ausdrückliches Lob.

Tammo Stuke vom LUV – UP Jemgum war an diesem Tag in Opti A das Maß aller Dinge und ersegelte den ersten Platz. Sophie Grave konnte hier den zweiten Platz für den YCP einfahren.

Bei den Opti – B Teilnehmern setzte sich erneut Mia Cordes (YCP) durch und bewies eindrucksvoll, dass der Sieg in Ditzum kein Zufall war. Mit einem hervorragenden zweiten Platz konnte Malin Tuin und Amélie Grave mit einem dritten Platz für die Papenburger das Podium komplett besetzen. Mia ist nun mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen in der Ems-Regattaserie die Favoritin für den Ems-Pokal-Sieg. Wir drücken die Daumen, wenn es in zwei Wochen zum Showdown zur Gallimarkts-Regatta nach Leer geht.

Bei den Jollen gewannen Wiebke Deters/Jan Deters im Piraten. In der Yardstick – Klasse waren Mathis Hermanns und Lasse Kruse im 420er die erfolgreichsten Teilnehmer.

Luzia Cordes (Jg. 2009) war wie im Vorjahr die jüngste Teilnehmerin und erhielt den Jüngstenpokal.

Im anschließenden traditionellen „Old – Paddy – Race“, bei dem sich die Eltern noch mal in die Optis wagten, gewann in zwei souveränen Läufen mit Ineke Ubbens die einzige Frau im Teilnehmerfeld. Den gedemütigten Vätern blieb nichts anderes übrig als den 1. Preis (5 Liter Fass Bier) zu konfiszieren und vorausschauend für das nächste Jahr eine bessere Taktik zu besprechen. So endete ein sehr sportlicher aber auch geselliger Segelsamstag.

Udo Meyer

Traditionsregatta Ditzum 2018

Eine tolle Atmosphäre herrschte am vergangenen Wochenende im Fischerdorf von Ditzum, denn nicht nur Touristen, sondern auch sportlich ambitionierte Regattasegler bevölkerten den kleinen malerischen Hafen und trugen zu einem bunten Treiben bei.

Mit einem Regattatross von 17 Jugendlichen, stellte der YC Papenburg das breiteste Teilnehmerfeld, aufgeteilt nach Opti A, Opti B und den Jollenseglern. Der Wettergott schuf hervorragende Bedingungen um drei Windstärken und ein wenig Sonne, so dass auf der Ems ein Dreieckskurs gesegelt werden konnte. Auch die Opti – B – Kinder mussten raus auf die Ems, denn der „Welpenschutz“ wurde an diesem Wochenende aufgehoben. Hier war nun „Girl – Power“ angesagt, denn Mia Cordes vom YCP zeigte in dieser Klasse die beste seglerische Leistung und konnte sich nach einem harten Fight an der Spitze in drei Läufen gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Amélie Grave erreichte einen hervorragenden dritten Platz.

Bei den Opti – A Kindern hingen für den YCP die Trauben etwas höher. Die Jemgumer zeigten hier wiederum ihre ganze Klasse und belegten die drei ersten Plätze. Sophie Grave erreichte einen guten 4. Platz.

In der Yardstick – Klasse hielten Mathis Hermanns und Lasse Kruse im 420er mit „Sailing-Box“ die YCP-Flagge oben und belegten einen guten zweiten Platz.

Auch wenn nicht jede Hose trocken blieb und der eine oder andere doch mit einem leichten Magengrummeln auf die Ems fuhr, können alle stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Eltern und Großeltern staunten jedenfalls auf der Tribüne „Deich“ über das eine oder andere Segelmanöver im Schatten der großen Pötte.

Udo Meyer

Segelfreizeit 2018 am Dümmer

Eine tolle Woche am Dümmer
Fünfundzwanzig Kinder und Jugendliche sowie sechs Betreuerinnen und Betreuer des YCP waren die letzte Ferienwoche zum Trainingslager am Dümmer unter Leitung von Katja Sinning und Detlef Hermann.
Geschlafen hat die Gruppe in der Jugendherberge in Dümmerlohhausen. Hier organisierte Siegrid Sinning im Selbstversorgerhaus Frühstück und Abendbrot. Sie stellte in der Woche über dreihundert Liter Getränke bereit! Bei täglich über dreißig Grad wurde dieses Angebot gern angenommen.
Gesegelt wurde vom Gelände des SVOH am Olgahafen aus in drei Gruppen.
Die Jollen waren immer wieder unter Leitung von Katja Sinning mit dem Spinnaker beschäftigt. Die fortgeschrittenen Optisegler arbeiteten an der Segelstellung auf der Kreuz sowie beim Vorwindkurs. Außerdem wurden Tonnenmanöver und Vorfahrtsregeln geübt. Hier gaben Florian Strehlke und Jan Brelage den Ton an.
Die andere Gruppe der Optimisten wurden von Jannik Kramer und Detlef Hermann, der sich 10 Tage vorher noch den Arm gebrochen hatte, betreut. Die Jungen und Mädchen von 7 bis 13 konnten bei unterschiedlichen Windstärken ihre Sitzposition verbessern, ihre Wenden und Halsen üben und dadurch mehr Sicherheit in ihr seglerisches Können bringen. Immer wieder stand auch ein Anlegemanöver auf dem Plan ebenso wie Knotenkunde und Seemannschaft.
Kenterübungen gab es in diesem Jahr nicht, weil der Wasserstand sehr niedrig war und außerdem die Wasserqualität durch die andauernde Hitze gelitten hatte.
Besonderen Spaß bereitete der Gruppe eine Ausfahrt mit Tretbooten. Kontakt zum nassen Element hatten sie außerdem auf einer Plane als Wasserrutsche, die auf der Wiese der Herberge ausgelegt worden war.
Eine Fahrradtour rund um den See von etwa zwanzig Kilometer mit einem Stopp an der Eisdiele durfte natürlich nicht fehlen.
Als am Freitag alle Boote wieder verpackt waren, gab es eigentlich nur eine Frage: „ Fahren wir nächstes Jahr wieder hier her?“

Ferienpassaktion 2018

An den letzten drei Tage der Sommerferien findet traditionell die Ferienpassaktion des Yachtclubs mit den Optimistem statt. so auch in diesem Jahr. Bei Temperaturen um 35 Grad und fast keinem Wind stand dann außer den ersten Segelerfahrungen auch gleich ein Bad im Papenburger Hafen auf dem Programm. Etwas ängstlich waren die Anfänger dann doch, aber es war eine sehr angenehme Abkühlung. Auch dem Trainerteam mit Katja Sinning, Kerli Hermann, Simon Leifeld und Mathis Herrmanns hatten ihren Spaß mit diesen motivierten Kindern.

Müggenmarkt-Regatta 2018

Am letzten Samstag (16.06.2018) fand wieder die alljährliche Müggenmarkt-Regatta für Optis und Jollen in Jemgum statt. Ausgerichtet vom WSV Luv up Jemgum war der Regattabeginn um 14.30 Uhr für die Jollen. Anschließend starteten die
Opti A-Segler und als letztes konnten auch die Opti B-Segler mit ihren Optis ins Wasser. Die Jollen und Opti A-Segler mussten „raus“ auf die Ems segeln, während die Opti B-Segler im Hafen bleiben durften.

Bei überraschend angenehm warmen Temperaturen und trockenem Wetter ließ der Wind im Hafenbecken für die Opti B-Segler allerdings zu wünschen übrig. Die Segelstrecke wurde daher auf eine Kurzstrecke nach dem ersten Durchgang verkürzt. Alle Opti B-Segler mussten dazu jeweils in 2er-Rennen gegen jeden einzelnen anderen Opti B-Segler antreten. Nach 7 (oder 8???) Durchgängen war schließlich jeder gegen jeden angetreten. In den Segelpausen zwischen den einzelnen Rennen war die Kaimauer zur Stärkung gerne besucht. 😉

Diesen Luxus hatten die Opti A-Segler und Jollen nicht, die dafür zum Teil zum ersten Mal mit der Strömung der Ems zu tun hatten. Für einige war dies sicherlich eine (kleine) Herausforderung. Auch war dort der Wind etwas stärker. Nach 2 Regatta-Durchgängen auf der Ems war so auch das Ergebnis in der Opti A-Gruppe eindeutig für die ortskundigen Jemgumer Opti A-Segler ausgefallen. Einen tollen 4. Platz erreichte hier Jendrik Trey.

In der Yardstick-Gruppe segelten Lasse Kruse und Mathis Hermanns auf den ersten Platz! Gratulation! In der Piraten-Gruppe kamen David Sonntag und Keno Abheiden auf einen tollen 3. Platz sowie Simon Leifeld und Jannek Heyen auf den 4. Platz.

Bei den Opti B-Seglern konnte sich Amélie Grave gegen ihre Mitsegler/innen durchsetzen und kam auf den ersten Platz.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden nicht nur Pokale an die jeweils drei ersten Plätze verteilt, sondern auch tolle Trostpreise an die restlichen Segelbegeisterten. Der Kuchen und die Grillwürstchen vom WSV Luv up Jemgum wurden danach ganz schnell „verputzt“. Auch dafür vielen Dank an die Jemgumer !

Insgesamt kann man sagen, dass es wieder ein toller Regatta-Tag für alle Segler und mitgekommene Familienmitglieder war! Und vielen Dank auch an Florian, der Katja, Kerli und Hauke super hilfsbereit vertreten hat! Wir freuen uns auf die Segelfreizeit und die nächste Regatta!

Sophie und Amélie Grave

 

 

 

 

 

Emsport-Regatta 2018

Am Sonntag starteten unsere beiden J24 bei der Emsport Regatta, die jedes Jahr vom SC Oldersum durchgeführt wird. Auf Grund der ungünstigen Tiede in der Woche zuvor entschieden wir, die Überführung von Delfzijl nach Oldersum erst am Samstag Vormittag zu machen. Also hieß es um 10:30 in Delfzijl „Leinen Los“. Mit Genua, Großsegel und Eisenfock liefen wir vorwind die Ems rauf und machten gegen 13:00 im Vorhafen der Schleuse Oldersum fest. Auf zur Steuermannsbesprechung, das Meldegeld bezahlen und die Bahnbeschreibung abholen. Der Start wurde erst für 15:00 angekündigt, also ausreichend Zeit für eine stärkende Mahlzeit mit selbst gemachten Frikadellen, Wraps, Käseecken und und und. Dabei besprachen wir was wohl auf der Bahn passieren würde, auf welchem Stück der Strecke mit welchem Wind zu rechnen sein würde und was die „Anderen“ vlt. taktischen tun könnten.

Um 14:00 hieß es zusammen mit den anderen Booten wieder „Klar zum Auslaufen“. Wie des öfteren auf der Ems war der Start wiedermal sehr merkwürdig. Als alle Boote mit Wind von Backbord an der Tonne starteten, gab es ein lautes durcheinander von „Raum“ und „Protest“ (letztlich wurde aber kein Einziger eingereicht – auch typisch und sympathisch für die Ems). Die Strecke bot alles von Hoch am Wind bis platt vorm Lacken. Der Wind blies ausreichend, die Sonne schien zwischen durch auch mal und die Wolken hielten dicht – ein phantastischer Regattatag. Nach dem Ziel Durchgang machten wir wieder einen Zwischenstop in Oldersum, rüsteten die J-Piet wieder ab und klönten noch kurz mit den anderen Crews. Solange es auf Grund des Wasserstandes noch ging brachen wir alle zusammen mit der green-J wieder Richtung Delfzijl auf. Hier wurden wir von einigen Vereinskameraden, die es sich an Bord der Hedie gemütlich gemacht hatten, herzlich begrüßt.

In diesem Jahr war es für die meisten Crew-Mitglieder der beiden Boote die erste Regatta überhaupt. Daher sind wir mit dem 6. und 8. Platz ganz zufrieden. Wichtiger noch, den Crews hat die Stimmung und das Wettkampfsegeln gefallen und Wiederholungen wurden bereits angekündigt.