Ein spannender Tag beim Yachtclub Papenburg für die Grundschule Völlen
Ein spannender Tag beim Yachtclub Papenburg
Wie die Kinder der Grundschule Völlen den Hafen beim Yachtclub Papenburg erkundet und erste Erfahrungen mit Schlauchboot und Segeln gesammelt haben, erfährst du hier und im beigefügten PDF. Dazu findest du Fotografien der Aufsätze, in denen die Kinder ihre Erlebnisse festgehalten haben. Die inklusive Veranstaltung wurde von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung gefördert.
Zum PDF Dokument:20260920 Grundschule Völlen
Die Grundschule Völlen war zu Besuch beim Yachtclub Papenburg.
Die Grundschule, die sich eine schulweite Inklusion zum Leitbild gemacht hat, schreibt auf ihrer Homepage: „An unserer Schule geht es darum, dass die Vielfalt aller Lernenden und Lehrenden als Bereicherung erlebt wird.“
Die Schulleiterin stellte im Vorgespräch klar, dass an ihrer Schule alle Kinder Inklusionskinder sind, denn Inklusion bedeute Einschließen aller mit ihren individuellen Bedürfnissen. An der Grundschule wird Inklusion aktiv gelebt, alle Schüler/innen, ob mit oder ohne Einschränkungen, sind selbstverständliches Mitglied der Schulgemeinschaft.
Der Trainerstab des Yachtclubs hatte unter Leitung unter anderem von Detlef Hermann, Katja Kräft, Ineke Ubbens und Mathis Hermanns eingeladen. Zur weiteren Unterstützung waren noch junge, erfahrene Segler/innen aus der Jugendabteilung vor Ort.
Sie alle wollten sich der Herausforderung stellen, für alle Kinder des dritten und vierten Jahrganges der Grundschule Völlen einen Besuch der Schleuse, des Clubgeländes sowie eine Fahrt mit einem Boot zu ermöglichen. Viele der Kinder waren noch nie auf dem Wasser gewesen, einige konnten noch nicht schwimmen (bzw. hatten noch nicht die geforderten Schwimmabzeichen), was dann zu einem intensiven Betreuungsaufwand führte.
„Wir hatten viele Trainer/innen und BetreuerInnen aktiviert, weil wir allen Kindern eine möglichst gute und sichere Betreuung zukommen lassen wollten“, so Katja Kräft, Sportwartin des Yachtclub Papenburg e.V.
Zunächst wurde die Gruppe in kleine Teams aufgeteilt.
Während sich ein Teil der Gruppe an Land beschäftigte, wurden alle anderen Teilnehmer mit einer Schwimmweste ausgestattet, bevor sie dann – viele erstmals – ein Schlauchboot betreten durften. Diese wurden jeweils von einem Mitglied des erfahrenen YCP-Trainerteams gesteuert. Unsere jungen Gäste fuhren nicht nur über das Wasser und genossen die besondere Atmosphäre, sondern erkundeten auch den Hafen von Papenburg aus einer ganz anderen Perspektive. Die Reise ging bis zum Bahnhof.
Dabei hatten alle viel Spaß, denn die Kinder durften nach einer gewissen Zeit wechselweise das Bootfahren selbst ausprobieren. Schnell verloren sie die Angst vor dem Wackeln des Bootes, wurden mutiger und übernahmen – natürlich unter Aufsicht – das Ruder. So konnte sehr schnell die Angst (nicht der Respekt!) vor dem Wasser überwunden werden.
Nach dieser „Eingewöhnung“ konnte dann jede Schülerin, jeder Schüler einmal in einem Opti Platz nehmen, um ein Gefühl für ein solches Boot und die Abläufe des Segelns, für notwendige Ausrüstung und Handgriffe zu bekommen. Für einige gab es dann noch ein ganz besonderes Erlebnis: Die Kinder, die bereits das Bronzeabzeichen hatten (das ist natürlich die Voraussetzung!), durften ausprobieren, in einem Optimisten tatsächlich zu segeln! Mit viel Begeisterung gingen sie gemeinsam mit einem der erfahrenen jugendlichen Helfer an Bord und sammelten so ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Wind und Segel. Es ist schon spannend zu erleben, wie sich das kleine Segelboot mit dem Wind über das Wasser bewegt, und zu lernen, wie man die Fahrt selbst beeinflussen kann. Mit großer Begeisterung haben die Kinder auf diese Veranstaltung reagiert, auch Schulleitung und begleitendes Lehrpersonal waren beeindruckt.
(CO)
