Bericht von der Generalversammlung am 21.02.2019

Generalversammlung am 21.02.2019 – Gaststätte“Reiherhorst“ Halte –

Um 19:30 begrüßte der erste Vorsitzende Markus Kalvelage die Vereinsmitglieder und freute sich über die rege Resonanz. Er stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest und die Schriftführerin Christine Wienken verlas das Protokoll der Generalversammlung vom 22.02.2018.

Nach der Ehrung der Verstorbenen sollten vier Jubilare für ihre 25 jährige Vereinsmitgliedschaft gehrt werden. Leider war keiner der Jubilare anwesend. Die Urkunden werden vom Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Der Vorsitzende begrüßte 15 neue Mitglieder, die er alle namentlich vorstellte. Insgesamt hat der Verein zurzeit 268 Mitglieder. 

In seinem Bericht ging Markus Kalvelage besonders auf die im letzten Jahr erbrachten Arbeiten ein und dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. Besonderer Dank ging an Simon Stamm, der das Team des Saugbagger „Blaue Elise“ im letzten Jahr betreut hat. Im letzten Jahr wurden insgesamt 380 Arbeitsstunden von der Baggergruppe geleistet und davon wurden 210 Stunden gebaggert. Das Bagger Team sorgt so dafür, dass immer eine Handbreit Wasser unter den Booten vorhanden ist.

Er schlägt vor das der Verein eine Technikkommission zusammenstellt, die den Vorstand bei technischen Fragen berät. Dazu werden Dieter Meinders, Peter Fröhlich, Ralph Gillen, Simon Stamm, Thomas Lewe und Wolbert Hahn vorgeschlagen. Die Gruppe wurde dann auch von der Versammlung so bestätigt.

Um die finanzielle Situation des Vereins zu verbessern, wird vom Vorstand eine moderate Erhöhung der monatlichen Mitgliedsbeitrage vorgeschlagen. Bei den Jugendlichen soll der Monatsbeitrag um 0,50 Cent angehoben werden und bei den Erwachsenen um 1,00 Euro. Bei der Abgeltung der zu leistenden Arbeitsstunden, die zurzeit mit 15,00 Euro bewertet werden schlägt der Vorstand 20,00 Euro vor. Die Anzahl der pro Jahr zu leistenden Stunden soll jährlich je nach zu erwartetem Aufwand festgelegt werden. Außerdem soll es verstärkt Arbeitsangebote für Mitglieder geben um so Fremdkosten zu minimieren. Nach einer Diskussion dazu, wurde das von der Versammlung mit fünf Gegenstimmen und acht Enthaltungen so genehmigt.

Termine für die kommende Saison: Als Krantermine wurden der 13. April und der 27. April 2019 festgelegt.

Der zweite Vorsitzende, Ralf Schlereth berichtet über die Arbeiten, die in 2018 durchgeführt wurden. Die Anzahl der Boote die in 2018 im Hafen einen Liegeplatz hatten, hat sich positiv entwickelt. Auch die Lagerhallen des Vereins sind mit 36 eingelagerten Booten sehr gut und zusätzlich sind 16 Boote im Freilager untergebracht.
Ralf weist darauf hin, dass bei Sport Klahssen in Aschendorf Vereinsbekleidung jetzt auch online bestellt werden kann.

Da der Kassenwart Hubertus Lager erkrankt war, gab Markus Kalvelage den Kassenbericht ab und der Kassenprüfer Fritz Schulz bescheinigte dem Kassenwart eine sauber und ordentliche Kassenführung, vorauf die Versammlung der Entlastung einstimmig zustimmte.

Die Sportwartin Katja Sinning berichtete von einer tollen Segelfreizeit, die am Dümmer stattfand und allen sehr viel Freude bereitet hat. Insgesamt trainieren durchschnittlich 35 Kinder jeweils Donnerstags und Freitags mit den Optimisten und Jollen. Es wurde an verschiedenen Regatten teilgenommen. Sie bedankte sich noch mal besonders bei dem Team das Sie bei der Jugendarbeit unterstützt. Besonders zu erwähnen sind die beiden ersten Plätze beim Ems Pokal von Mathis Hermanns und Mia Cordes.

Jan Post übernahm den Bericht der J-Gruppe, die in diesem Jahr eine besondere Aktion vorbereitet um noch mehr Jugendliche an den Segelsport heranzuführen. Wird in den nächsten Wochen eine Plakat Aktion durchgeführt, damit sich die Gruppe wieder etwas verjüngen kann. Die J-Gruppe hat mit ihren zwei Booten an verschiedenen Regatten teilgenommen und einmal hat es auch eine sehr erfolgreiche Frauen Crew gegeben.

Saskia Freesemann bedankte sich im Namen des Festausschusses bei den zahlreichen Helfern für die Unterstützung bei den vergangenen Festen und gibt bekannt, dass das Ansegeln am 11. Mai 2019 stattfinden soll und zum Segelverein nach Leer führen wird.

Fritz Kuiper berichtete für die Senioren Radler von großer Beteiligung bei den Besichtigungen, die im Winter durchgeführt wurden und den Radtouren im Sommer.

Ralf Schlereth wurde als zweiter Vorsitzender und Marlies Frey wurde als neue Kassenwartin einstimmig gewählt.

Das Amt des Hafenmeisters musste neu besetzt werden, da Christian Kruse für diese Amt nicht mehr zur Verfügung steht. Aus der Versammlung wird Jens Lohse vorgeschlagen, der dann auch einstimmig gewählt wird und die Wahl annahm.

Als Kassenprüfer wurde Helmut Jungeblut und Fritz Schultz gewählt. Im Amt des Pressewartes wurde Günther Kolbe bestätigt.

Der Vorsitzende bedankte sich bei der Versammlung und schloss sie um 21.45 Uhr und wünschte allen eine guten Heimweg.

Foto: Vorstand v. l. Ralf Schlereth, Christine Wienken, Markus Kalvelage, Katja Sinning, Marlis Frei, Jens Lohse und Günther Kolbe

Foto: M Kummer

Erster Krantermin Herbst 2018

Erster Krantermin beim Yachtclub Papenburg läutet das Saisonende ein.

Papenburg 20. Oktober 2018Das Hafenteam vom YC-Papenburg und einige Helfer sorgten schon im Vorfeld des Termin dafür, dass die Bootshallen, die im Sommer als Lager für die Bootstrailer dienten, aufgeräumt wurden und so wieder für die Einlagerung der Boote zur Verfügung stehen.
Am Kran sorgten Thomas Lewe und Ralph Gillen dafür, dass die Boote aus dem Wasser gehoben wurden und Helmut Drahtjer und Jens Lohse transportierten die Schiffe sicher und souverän in die entsprechenden Bootshallen. Jetzt können die ersten Bootseigner damit beginnen ihre Schiffe winterfest zu machen und die nötigen Arbeiten an Ihren Schiffen zu erledigen, so das es in der nächsten Saison wieder losgehen kann.
Nach dem Krantermin fand am Klubheim die schon traditionelle „Slipfete“ mit Bier und Würstchen statt.

Im Verein beginnt jetzt die Zeit der Klönabende, wo sich die Vereinsmitglieder über die vergangene Saison austauschen. Der Klönabend des YC Papenburg findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt. Die Jugendabteilung beschäftigt sich im Winter mit Theorie und Sport. Ob Zirkeltraining oder Völkerball in der Sporthalle oder schwimmen und toben im Hallenbad, alle sind jede Woche mit Begeisterung dabei.

Gallimarkt 2018

Zum diesjährigem Gallimarkt machten sich die erste Vereinsmitglieder mit ihren Boote etwa eine Woche vorher auf nach Leer um Plätze für weitere Boote freizuhalten, soweit das möglich war. Am Donnerstagnachmittag starteten weitere Schiffe Richtung Leer. Bei bestem Wetter erreichten sie den Hafen von Leer und machten in Höhe der “schönen Aussicht” fest.
Durch die Bebauung des Nessegelände konnte das Feuerwerk nur bedingt genossen werden.

Am Samstag waren wir mit über 15 Boote von YC Papenburg in Leer vertreten. Beim traditionellen Frühstück am Samstagmorgen, was wieder von Helma Meinders organisiert wurde, konnten über 45 Vereinsmitglieder begrüßt werden.
Die abendliche Lampionfahrt fand dann direkt vor unserem Liegeplatz statt und war sicherlich der Höhepunkt dieses Wochenendes.

Am Sonntag fuhren wir gemeinsam zurück nach Papenburg. Tide und Schleusenzeit passten perfekt. Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 27 Grad war es für alle ein toller Saisonabschluss.

 

Gallimarkts-Regatta Leer

Am 22. September fand die Gallimarkts-Regatta in Leer statt. Es war der letzte Segelwettkampf in diesem Jahr und stand zunächst unter keinen guten Wettervoraussetzungen. Während am Vortag noch ein Orkan über Norddeutschland hinwegfegte, sollten für unsere Youngster laut Windfinder noch 5 – 6 Windstärken verbleiben. Glücklicherweise nahm die Regattaleitung von einer Absage Abstand, denn es blieben dann letztlich „nur“ noch 2 – 3 Windstärken übrig, die für unsere mittlerweile starkwinderprobten Optimisten und Jollensegler kein Problem darstellten.

In Opti A konnte sich erneut Tammo Stuke (1. Platz) vom LUV UP Jemgum vor Sophie Grave (2. Platz) vom YCP durchsetzen. Außerdem gewann Tammo in diesem Jahr nahezu alle Ems – Regatten und nahm somit verdientermaßen den Ems – Pokal für den besten Opti – A Segler der Saison 2018 entgegen.

Im Opti B Wettbewerb war es etwas spannender. Hier gingen ca. 13 Optimisten an den Start. Den ersten Platz ersegelte sich Otto Stern vom SV Leer. Amélie Grave (2. Platz) und Mia Cordes (3. Platz) konnten die Wettkampfform der vergangenen Regatten mitnehmen und sich erneut in die Medaillenplätze schieben. Mia gewann zudem den Ems – Pokal als erfolgreichste Opti – B – Seglerin im Jahr 2018.

Bei den Jollen wurde im Yardstick gesegelt. Hier gewann Mathis Hermanns mit Lasse Kruse den ersten Platz im 420er „Toastboot“. Mathis konnte sich außerdem bei seiner Jollenpremiere im Jahr 2018 den Ems – Pokal als erfolgreichster Jollensegler sichern.

Udo Meyer

Traditionsregatta Ditzum 2018

Eine tolle Atmosphäre herrschte am vergangenen Wochenende im Fischerdorf von Ditzum, denn nicht nur Touristen, sondern auch sportlich ambitionierte Regattasegler bevölkerten den kleinen malerischen Hafen und trugen zu einem bunten Treiben bei.

Mit einem Regattatross von 17 Jugendlichen, stellte der YC Papenburg das breiteste Teilnehmerfeld, aufgeteilt nach Opti A, Opti B und den Jollenseglern. Der Wettergott schuf hervorragende Bedingungen um drei Windstärken und ein wenig Sonne, so dass auf der Ems ein Dreieckskurs gesegelt werden konnte. Auch die Opti – B – Kinder mussten raus auf die Ems, denn der „Welpenschutz“ wurde an diesem Wochenende aufgehoben. Hier war nun „Girl – Power“ angesagt, denn Mia Cordes vom YCP zeigte in dieser Klasse die beste seglerische Leistung und konnte sich nach einem harten Fight an der Spitze in drei Läufen gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Amélie Grave erreichte einen hervorragenden dritten Platz.

Bei den Opti – A Kindern hingen für den YCP die Trauben etwas höher. Die Jemgumer zeigten hier wiederum ihre ganze Klasse und belegten die drei ersten Plätze. Sophie Grave erreichte einen guten 4. Platz.

In der Yardstick – Klasse hielten Mathis Hermanns und Lasse Kruse im 420er mit „Sailing-Box“ die YCP-Flagge oben und belegten einen guten zweiten Platz.

Auch wenn nicht jede Hose trocken blieb und der eine oder andere doch mit einem leichten Magengrummeln auf die Ems fuhr, können alle stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Eltern und Großeltern staunten jedenfalls auf der Tribüne „Deich“ über das eine oder andere Segelmanöver im Schatten der großen Pötte.

Udo Meyer

Segelfreizeit 2018 am Dümmer

Eine tolle Woche am Dümmer
Fünfundzwanzig Kinder und Jugendliche sowie sechs Betreuerinnen und Betreuer des YCP waren die letzte Ferienwoche zum Trainingslager am Dümmer unter Leitung von Katja Sinning und Detlef Hermann.
Geschlafen hat die Gruppe in der Jugendherberge in Dümmerlohhausen. Hier organisierte Siegrid Sinning im Selbstversorgerhaus Frühstück und Abendbrot. Sie stellte in der Woche über dreihundert Liter Getränke bereit! Bei täglich über dreißig Grad wurde dieses Angebot gern angenommen.
Gesegelt wurde vom Gelände des SVOH am Olgahafen aus in drei Gruppen.
Die Jollen waren immer wieder unter Leitung von Katja Sinning mit dem Spinnaker beschäftigt. Die fortgeschrittenen Optisegler arbeiteten an der Segelstellung auf der Kreuz sowie beim Vorwindkurs. Außerdem wurden Tonnenmanöver und Vorfahrtsregeln geübt. Hier gaben Florian Strehlke und Jan Brelage den Ton an.
Die andere Gruppe der Optimisten wurden von Jannik Kramer und Detlef Hermann, der sich 10 Tage vorher noch den Arm gebrochen hatte, betreut. Die Jungen und Mädchen von 7 bis 13 konnten bei unterschiedlichen Windstärken ihre Sitzposition verbessern, ihre Wenden und Halsen üben und dadurch mehr Sicherheit in ihr seglerisches Können bringen. Immer wieder stand auch ein Anlegemanöver auf dem Plan ebenso wie Knotenkunde und Seemannschaft.
Kenterübungen gab es in diesem Jahr nicht, weil der Wasserstand sehr niedrig war und außerdem die Wasserqualität durch die andauernde Hitze gelitten hatte.
Besonderen Spaß bereitete der Gruppe eine Ausfahrt mit Tretbooten. Kontakt zum nassen Element hatten sie außerdem auf einer Plane als Wasserrutsche, die auf der Wiese der Herberge ausgelegt worden war.
Eine Fahrradtour rund um den See von etwa zwanzig Kilometer mit einem Stopp an der Eisdiele durfte natürlich nicht fehlen.
Als am Freitag alle Boote wieder verpackt waren, gab es eigentlich nur eine Frage: „ Fahren wir nächstes Jahr wieder hier her?“