Traditionsregatta Ditzum 2018

Eine tolle Atmosphäre herrschte am vergangenen Wochenende im Fischerdorf von Ditzum, denn nicht nur Touristen, sondern auch sportlich ambitionierte Regattasegler bevölkerten den kleinen malerischen Hafen und trugen zu einem bunten Treiben bei.

Mit einem Regattatross von 17 Jugendlichen, stellte der YC Papenburg das breiteste Teilnehmerfeld, aufgeteilt nach Opti A, Opti B und den Jollenseglern. Der Wettergott schuf hervorragende Bedingungen um drei Windstärken und ein wenig Sonne, so dass auf der Ems ein Dreieckskurs gesegelt werden konnte. Auch die Opti – B – Kinder mussten raus auf die Ems, denn der „Welpenschutz“ wurde an diesem Wochenende aufgehoben. Hier war nun „Girl – Power“ angesagt, denn Mia Cordes vom YCP zeigte in dieser Klasse die beste seglerische Leistung und konnte sich nach einem harten Fight an der Spitze in drei Läufen gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Amélie Grave erreichte einen hervorragenden dritten Platz.

Bei den Opti – A Kindern hingen für den YCP die Trauben etwas höher. Die Jemgumer zeigten hier wiederum ihre ganze Klasse und belegten die drei ersten Plätze. Sophie Grave erreichte einen guten 4. Platz.

In der Yardstick – Klasse hielten Mathis Hermanns und Lasse Kruse im 420er mit „Sailing-Box“ die YCP-Flagge oben und belegten einen guten zweiten Platz.

Auch wenn nicht jede Hose trocken blieb und der eine oder andere doch mit einem leichten Magengrummeln auf die Ems fuhr, können alle stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Eltern und Großeltern staunten jedenfalls auf der Tribüne „Deich“ über das eine oder andere Segelmanöver im Schatten der großen Pötte.

Udo Meyer

Segelfreizeit 2018 am Dümmer

Eine tolle Woche am Dümmer
Fünfundzwanzig Kinder und Jugendliche sowie sechs Betreuerinnen und Betreuer des YCP waren die letzte Ferienwoche zum Trainingslager am Dümmer unter Leitung von Katja Sinning und Detlef Hermann.
Geschlafen hat die Gruppe in der Jugendherberge in Dümmerlohhausen. Hier organisierte Siegrid Sinning im Selbstversorgerhaus Frühstück und Abendbrot. Sie stellte in der Woche über dreihundert Liter Getränke bereit! Bei täglich über dreißig Grad wurde dieses Angebot gern angenommen.
Gesegelt wurde vom Gelände des SVOH am Olgahafen aus in drei Gruppen.
Die Jollen waren immer wieder unter Leitung von Katja Sinning mit dem Spinnaker beschäftigt. Die fortgeschrittenen Optisegler arbeiteten an der Segelstellung auf der Kreuz sowie beim Vorwindkurs. Außerdem wurden Tonnenmanöver und Vorfahrtsregeln geübt. Hier gaben Florian Strehlke und Jan Brelage den Ton an.
Die andere Gruppe der Optimisten wurden von Jannik Kramer und Detlef Hermann, der sich 10 Tage vorher noch den Arm gebrochen hatte, betreut. Die Jungen und Mädchen von 7 bis 13 konnten bei unterschiedlichen Windstärken ihre Sitzposition verbessern, ihre Wenden und Halsen üben und dadurch mehr Sicherheit in ihr seglerisches Können bringen. Immer wieder stand auch ein Anlegemanöver auf dem Plan ebenso wie Knotenkunde und Seemannschaft.
Kenterübungen gab es in diesem Jahr nicht, weil der Wasserstand sehr niedrig war und außerdem die Wasserqualität durch die andauernde Hitze gelitten hatte.
Besonderen Spaß bereitete der Gruppe eine Ausfahrt mit Tretbooten. Kontakt zum nassen Element hatten sie außerdem auf einer Plane als Wasserrutsche, die auf der Wiese der Herberge ausgelegt worden war.
Eine Fahrradtour rund um den See von etwa zwanzig Kilometer mit einem Stopp an der Eisdiele durfte natürlich nicht fehlen.
Als am Freitag alle Boote wieder verpackt waren, gab es eigentlich nur eine Frage: „ Fahren wir nächstes Jahr wieder hier her?“

Ferienpassaktion 2018

An den letzten drei Tage der Sommerferien findet traditionell die Ferienpassaktion des Yachtclubs mit den Optimistem statt. so auch in diesem Jahr. Bei Temperaturen um 35 Grad und fast keinem Wind stand dann außer den ersten Segelerfahrungen auch gleich ein Bad im Papenburger Hafen auf dem Programm. Etwas ängstlich waren die Anfänger dann doch, aber es war eine sehr angenehme Abkühlung. Auch dem Trainerteam mit Katja Sinning, Kerli Hermann, Simon Leifeld und Mathis Herrmanns hatten ihren Spaß mit diesen motivierten Kindern.

Müggenmarkt-Regatta 2018

Am letzten Samstag (16.06.2018) fand wieder die alljährliche Müggenmarkt-Regatta für Optis und Jollen in Jemgum statt. Ausgerichtet vom WSV Luv up Jemgum war der Regattabeginn um 14.30 Uhr für die Jollen. Anschließend starteten die
Opti A-Segler und als letztes konnten auch die Opti B-Segler mit ihren Optis ins Wasser. Die Jollen und Opti A-Segler mussten „raus“ auf die Ems segeln, während die Opti B-Segler im Hafen bleiben durften.

Bei überraschend angenehm warmen Temperaturen und trockenem Wetter ließ der Wind im Hafenbecken für die Opti B-Segler allerdings zu wünschen übrig. Die Segelstrecke wurde daher auf eine Kurzstrecke nach dem ersten Durchgang verkürzt. Alle Opti B-Segler mussten dazu jeweils in 2er-Rennen gegen jeden einzelnen anderen Opti B-Segler antreten. Nach 7 (oder 8???) Durchgängen war schließlich jeder gegen jeden angetreten. In den Segelpausen zwischen den einzelnen Rennen war die Kaimauer zur Stärkung gerne besucht. 😉

Diesen Luxus hatten die Opti A-Segler und Jollen nicht, die dafür zum Teil zum ersten Mal mit der Strömung der Ems zu tun hatten. Für einige war dies sicherlich eine (kleine) Herausforderung. Auch war dort der Wind etwas stärker. Nach 2 Regatta-Durchgängen auf der Ems war so auch das Ergebnis in der Opti A-Gruppe eindeutig für die ortskundigen Jemgumer Opti A-Segler ausgefallen. Einen tollen 4. Platz erreichte hier Jendrik Trey.

In der Yardstick-Gruppe segelten Lasse Kruse und Mathis Hermanns auf den ersten Platz! Gratulation! In der Piraten-Gruppe kamen David Sonntag und Keno Abheiden auf einen tollen 3. Platz sowie Simon Leifeld und Jannek Heyen auf den 4. Platz.

Bei den Opti B-Seglern konnte sich Amélie Grave gegen ihre Mitsegler/innen durchsetzen und kam auf den ersten Platz.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden nicht nur Pokale an die jeweils drei ersten Plätze verteilt, sondern auch tolle Trostpreise an die restlichen Segelbegeisterten. Der Kuchen und die Grillwürstchen vom WSV Luv up Jemgum wurden danach ganz schnell „verputzt“. Auch dafür vielen Dank an die Jemgumer !

Insgesamt kann man sagen, dass es wieder ein toller Regatta-Tag für alle Segler und mitgekommene Familienmitglieder war! Und vielen Dank auch an Florian, der Katja, Kerli und Hauke super hilfsbereit vertreten hat! Wir freuen uns auf die Segelfreizeit und die nächste Regatta!

Sophie und Amélie Grave

 

 

 

 

 

Emsport-Regatta 2018

Am Sonntag starteten unsere beiden J24 bei der Emsport Regatta, die jedes Jahr vom SC Oldersum durchgeführt wird. Auf Grund der ungünstigen Tiede in der Woche zuvor entschieden wir, die Überführung von Delfzijl nach Oldersum erst am Samstag Vormittag zu machen. Also hieß es um 10:30 in Delfzijl „Leinen Los“. Mit Genua, Großsegel und Eisenfock liefen wir vorwind die Ems rauf und machten gegen 13:00 im Vorhafen der Schleuse Oldersum fest. Auf zur Steuermannsbesprechung, das Meldegeld bezahlen und die Bahnbeschreibung abholen. Der Start wurde erst für 15:00 angekündigt, also ausreichend Zeit für eine stärkende Mahlzeit mit selbst gemachten Frikadellen, Wraps, Käseecken und und und. Dabei besprachen wir was wohl auf der Bahn passieren würde, auf welchem Stück der Strecke mit welchem Wind zu rechnen sein würde und was die „Anderen“ vlt. taktischen tun könnten.

Um 14:00 hieß es zusammen mit den anderen Booten wieder „Klar zum Auslaufen“. Wie des öfteren auf der Ems war der Start wiedermal sehr merkwürdig. Als alle Boote mit Wind von Backbord an der Tonne starteten, gab es ein lautes durcheinander von „Raum“ und „Protest“ (letztlich wurde aber kein Einziger eingereicht – auch typisch und sympathisch für die Ems). Die Strecke bot alles von Hoch am Wind bis platt vorm Lacken. Der Wind blies ausreichend, die Sonne schien zwischen durch auch mal und die Wolken hielten dicht – ein phantastischer Regattatag. Nach dem Ziel Durchgang machten wir wieder einen Zwischenstop in Oldersum, rüsteten die J-Piet wieder ab und klönten noch kurz mit den anderen Crews. Solange es auf Grund des Wasserstandes noch ging brachen wir alle zusammen mit der green-J wieder Richtung Delfzijl auf. Hier wurden wir von einigen Vereinskameraden, die es sich an Bord der Hedie gemütlich gemacht hatten, herzlich begrüßt.

In diesem Jahr war es für die meisten Crew-Mitglieder der beiden Boote die erste Regatta überhaupt. Daher sind wir mit dem 6. und 8. Platz ganz zufrieden. Wichtiger noch, den Crews hat die Stimmung und das Wettkampfsegeln gefallen und Wiederholungen wurden bereits angekündigt.

SVN-Lehrgang „Ladungssicherung“

Auf dem Gelände das Yachtclub Papenburg fand Ende April ein Lehrgang des Segler Verbandes Niedersachsen zum Thema Ladungssicherung statt. Der Kurs wurde auch zum Erhalt der Trainer-Lizenz anerkannt. So nahmen auch eine Reihe Interessierter aus den benachbarten Vereinen teil. In Theorie und Praxis erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie man einen Opti, ein Schlauchboot oder eine Jolle sicher auf einem Trailer verzurrt. Klarheit wurde auch rund um den Führerschein gebracht.

Am Vormittag war der theoretische Teil angesetzt. Die Referenten Christian und Friedhelm Eckert erläuterten die Prinzipien der sicheren Ladung. Anschließend ging es in die Praxis. An den auf dem Gelände stehenden 420 Jollen und den Piraten wurde gegurtet und gesichert. Anschließend wurden die Probleme und Verbesserungen besprochen.
„Ich war überrascht, wie einfach die Sicherung ist und was wir immer falsch gemacht haben.“ sagte ein Teilnehmer. „ Wir haben die letzten Jahre immer Glück gehabt“ fügte der Lehrgangsleiter Detlef Hermann hinzu. Aber wer hat schon immer Glück.
Es war ein anstrengender, lehrreicher Sonntag in netter Atmosphäre.